Das am 21. Dezember
2004 inkraft getretende Gentechnikgesetz verlangt sowohl
von der ökologischen
als auch von der konventionellen Landwirtschaft sich mit
der
"Grünen Gentechnik" auseinandersetzen.
Diese
Homepage stellt die studentischen Arbeitsergebnisse (Vorträge)
des
Dll-Moduls „Optimierung von Pflanzennutzungssystemen“
im Aufbaustudiengang „Ökologische Landwirtschaft“
am Fachbereich 11 „Ökologische
Agrarwissenschaften“
an der Universität Kassel im WS 2004/05 zur "Grünen
Gentechnik" vor. Ziel
dieser seminaristisch organisierten Veranstaltung war es,
den Themenkomplex „Grüne
Gentechnik“ kritisch zu beleuchten und nach Beurteilung
der Vor- und Nachteile zur persönlichen Meinungsbildung
beizutragen. Betreuer waren Prof. Dr. Jürgen Heß,
Dr. Christian Schüler und Dr. Rüdiger Grass.
Im Laufe
des Seminars wurden Schwerpunkte auf Grundlagen der Gentechnik,
gesetzliche Regelungen, Nachweisverfahren in Lebensmitteln,
die Problematik der Verunreinigung von Futtermitteln und die
Beurteilung von Ergebnissen der Risikoforschung gelegt. Zur
inhaltlichen Vertiefung wurde gemeinsam, die von der Evangelischen
Akademie Hofgeismar ausgerichtete Veranstaltung „Gentechnik
auf Feld und Teller“, die am 26. und 27. November 2004
stattfand, besucht. Darüber hinaus haben Vertreter der
Gruppe von der Ergebnispräsentation des Freisetzungsversuches
in Sachsen-Anhalt, die am 15.09.2005 von InnoPlanta
in Magdeburg ausgerichtet wurde, berichtet.
Die
Mitglieder des Seminars haben sich entschlossen, die Arbeitsergebnisse
einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Das Hauptmotiv war, dass Informationen, die die Risiken der
„Grünen Gentechnik“ aufzeigen, nach Meinung
der Seminarteilnehmer unzureichend in die Öffentlichkeit
gelangten. Der sich schnell entwickelnde Informationszuwachs
in der Risikoforschung stellt den Leser vor die Aufgabe, die
auf dieser Seite gemachten Aussagen kritisch fortzuentwickeln.
Der Leser wird aufgefordert, in seinem Einflussbereich die
Risiken der „Grünen Gentechnik“ publik zu
machen und als Verbraucher diejenigen Landwirte, Verarbeiter
und Lebensmittelhändler zu unterstützen, die Alternativen
anbieten, um auch in Zukunft eine Wahlfreiheit zu haben.
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