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Ökologischer Land- und Pflanzenbau
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Grüne Gentechnik in der Landwirtschaft

 

Roundup Ready - Sojabohne (RRS) von Monsanto in Argentinien und Brasilien

Volltext

(808 kb)

 

Zusammenfassung:

Der Anbau von GVO-Pflanzen fing vor neun Jahren in Argentinien an. Seit 1999 bis 2004 wurde in Brasilien GVO-Soja illegal angebaut, das von Paraguay und Argentinien eingeschmuggelt wurde. Erst seit Mitte Oktober 2004 ist der GVO-Anbau in Brasilien nach jahrelangen politischen und juristischen Auseinandersetzungen zugelassen. Jedes Jahr entstehen neue Anbauflächen und mehr Landwirte wenden diese Technologie an. Das erfolgt mit Hilfe positiver Versprechungen von internationalen Konzernen an Landwirte der Entwicklungsländer. Von dieser Technologie, werden viele Landwirte überzeugt sein. Die Regierungen in Argentinien und Brasilien haben sich gegen den GVO-Anbau nicht durchgesetzt, da sie durch die moderne Biotechnologie offensichtlich ökonomische Vorteile erwarten. Zudem sind sie überzeugt, dass die Ursachen des Hungers wie Armut, Ungleichheit und fehlender Zugang zu den Produktionsmitteln durch den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen verbessert werden. Dabei werden sich wahrscheinlich die Probleme noch weiter vergrößern, da es zu einer weiteren Landkonzentration, Landflucht, sozialer Ausgrenzung und Abhängigkeit vieler Kleinbauern führen kann. Außerdem ist zu erwarten, dass negative Auswirkungen auf die Umwelt auftreten werden. Das eigentliche Ziel der multinationalen Konzerne ist, Gewinn zu erzielen.

 

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Letzte Änderung: 2005-04-13
Manfred Szerencsits
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