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Ökologischer Land- und Pflanzenbau
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Grüne Gentechnik in der Landwirtschaft

 

Versorgung der EU mit Futtermitteln

Volltext

(73 kb)

 

Zusammenfassung:

Erst der Import von Futtermitteln ermöglicht das Ausmaß an Produktion und Konsum von Fleisch, Milch und Milchprodukten und Eiern, das seit Jahren in der Europäischen Union vorherrscht. Futtermittelimporte waren u. a. eine wesentliche Voraussetzung für den Strukturwandel in der europäischen Landwirtschaft. Als Ergebnis dieser Entwicklung wurde die Verbreitung der Massentierhaltung begünstigt. Mit diesen Haltungen wurde in Europa die bäuerliche Wirtschaftsform weitgehend verdrängt und die Umwelt wurde z. T. erheblich belastet. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, anhand der verwendeten Quellen (s. Literaturverzeichnis) die unterschiedlichen, z. T. kontrovers diskutierten Positionen zur aktuellen Problematik der Versorgung der Europäischen Union mit Futtermitteln sowie die Bedeutung für die Europäische Landwirtschaft darzustellen. Als Fazit lässt sich feststellen, dass der überwiegende Anteil des in den importierten Futtermitteln enthaltenen Sojas aus sog. GVO – Pflanzen stammt. Daraus folgt, dass die Forderung nach einer „gentechnikfreien“ Fütterung von Futtermitteln nur durch den vollständigen Verzicht auf importierte Sojabohnen bzw. Sojaschrot in die EU erfüllt werden kann. Angesichts der in den laufenden WTO-Verhandlungen angestrebten weiteren Liberalisierung der Weltagrarmärkte, in denen sog. Drittländer u. a. eine Erleichterung der Handelsbeschränkungen für Futtermittelimporte aus GVO-Pflanzen fordern, wird es zunehmend schwieriger diese Forderung nach einer „gentechnikfreien“ Fütterung zu erfüllen.

 

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Letzte Änderung: 2005-04-13
Manfred Szerencsits
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