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Arbeitskreises Agrarökologie der Gesellschaft für Ökologie |
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Inhalt:
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Der Arbeitskreis "Agrarökologie" versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Gedankenaustausch über "Nachhaltige Landnutzungssysteme" im Sinne einer Sicherung bzw. Förderung essentieller Prozessabläufe und Funktionen in landnutzungsorientierten Ökosystemen. Ziel ist die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie die Zusammenführung des in der GfÖ vorhandenen breiten Spektrums an agrarökologischem Fachwissens, um die daraus abzuleitenden Schlußfolgerungen an die Öffentlichkeit und an die politischen Entscheidungsträger heran zu tragen. D.h. der Arbeitskreis setzt sich entsprechend der Satzung der Gesellschaft für Ökologie dafür ein "Belange der Ökologie in der Öffentlichkeit und vor den Behörden zu vertreten sowie die Anwendung ökologischer Kenntnisse in der Praxis zu fördern". Das Credo des GfÖ-Arbeitskreises "Agrarökologie" ist es daher, eine Verbindung zwischen den ökologischen Wissenschaften und (den Anforderungen) der Praxis herzustellen. Der Arbeitskreis "Agrarökologie" wurde 1996 mit 23 Mitgliedern initiiert und umfaßt heute mehr als 400 eingetragene Mitglieder. Aufgrund des Votums der Mitglieder führt er mindestens einmal jährlich Vortrags-/Diskussionsveranstaltungen zu jeweils wechselnden Schwerpunktthemen durch, daneben Kleingruppenarbeit zur Umsetzung der bei Tagungen erarbeiteten Erkenntnisse z.B. in Kriteriensysteme. In diesen Zusammenhang kann auch die gestern beschlossene Initiative gestellt werden, dass sich aus den hier Anwesenden ein interessierter Kreis im Oktober dieses Jahres trifft, um – ausgehend von dem hier versammelten Spezialwissen zum Grünlandmanagement – kurz gefaßte Kriterien für eine an ökologischen Grundprinzipien orientierte Optimierung der Grünlandbewirtschaftung (eine Art "Gute fachliche Praxis") zu entwickeln. Als übergeordneten Arbeitsschwerpunkt des AK "Agrarökologie" haben die Mitglieder 1996/97 das Thema "Ökologische Massnahmen und Leistungen der Landwirtschaft – Anspruch und Machbarkeit" ausgewählt. Vor dem aktuellen Hintergrund der Umsetzung der Zielsetzungen der AGENDA 2000 in die Praxis wird derzeit an einem "Katalog ökologischer Maßnahmen und Leistungen der Landwirtschaft" gearbeitet. Was kann eine wissenschaftliche Gesellschaft wie die Gesellschaft für Ökologie hierzu beitragen?
Letztendlich ist es ein Ziel des AK "Agrarökologie" zumindest auf wissenschaftlicher Basis bestehende ideologische Schranken zwischen konventioneller und ökologischer Landbewirtschaftung abzubauen, d.h. die Abgrenzung und damit Isolation schaffende Trennung zwischen "ökologischer" und "konventioneller" Landnutzung zu überwinden und ökologische Ansätze stärker als bisher auch in "herkömmlich" wirtschaftende Betriebe hinein zu tragen, um die "Schwelle" zum "ökologischen Landbau" herabzusetzen bzw. einen gleitenden Übergang von dem einen in das andere System zu ermöglichen.
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Änderung: Manfred Szerencsits Nordbahnhofstr. 1a D-37213 Witzenhausen Sprecher des AK
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